Alles, was Sie über die Implementierung der RFID-basierten Zugangskontrolle und Rückverfolgbarkeit auf Maschinenebene wissen müssen.
KW2D wurde entwickelt, um die Maschinenzugangskontrolle zu vereinfachen, die Rückverfolgbarkeit zu verbessern und eine nahtlose Integration in industrielle Kontrollsysteme zu ermöglichen. Nachstehend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur RFID-Technologie, SPS-Kommunikation, Installation sowie zu umweltbezogenen Einschränkungen und typischen industriellen Anwendungsfällen.
KW2D ist ein industrielles RFID-Lesegerät für die Verwaltung der Maschinenzugangskontrolle und die Rückverfolgbarkeit auf der Kontrollebene. Das Gerät lässt sich direkt in SPS- oder HMI-basierte Systeme integrieren und ermöglicht eine Benutzeridentifikation, einen rollenbasierten Zugang sowie eine Ereignisnachverfolgung mithilfe von RFID-Tags.
Allgemeine Verwendungszwecke von KW2D:
Kontrolle des Zugriffs auf Funktionen und Einstellungen von Maschinen
Identifikation von Bedienern, Wartungspersonal oder Aufsichtspersonen
Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Maschinenzugang und Interaktionen
Vermeidung von Fehlern bei der Einrichtung, Umstellung oder Wartung
Ja. KW2D wurde für die einfache Integration in neue und vorhandene Maschinen entwickelt. Dank seines 22-mm-Frontplattenmontage-Formats und gängiger industrieller Kommunikationsprotokolle eignet es sich für Nachrüstungsprojekte.
Das KW2D RFID-Lesegerät arbeitet mit einer HF-Betriebsfrequenz von 13,56 MHz und unterstützt die allgemein für RFID-Anwendungen zum Einsatz kommenden RFID-Standards (Typ A, Typ F und Typ V).
IDEC verwendet passive RFID-Tags, die keine Batterien erfordern. Diese Tags sind leicht, robust und gut für industrielle Umgebungen geeignet.
IDEC bietet RFID-Tags in Form von Karten und Schlüsselanhängern für den täglichen Industriebedarf an. Die farbcodierten Tags vereinfachen die Identifikation von Benutzerrollen und die Zugriffsebenenverwaltung.
Jedes RFID-Tag enthält eine eindeutige Kennung. Sobald ein Benutzer ein Tag präsentiert, übermittelt das KW2D-Lesegerät die ID an das Kontrollsystem, wo sie bestimmten Benutzern, Rollen oder Berechtigungsstufen in der SPS-Logik zugeordnet wird.
Nein. IDEC RFID-Tags bieten erweiterte Sicherheitsfunktionen, doch unterstützt das KW2D-Lesegerät auch RFID-Tags von Drittanbietern mit einer Arbeitsfrequenz von 13,56 MHz (Typ A, F oder V). Die Kompatibilität ist von dem jeweils verwendeten Tag-Standard abhängig.
Nein. Aus Sicherheitsgründen verfügt das KW2D-Lesegerät über einen Schreibschutz.
Die KW2D-Lösung unterstützt die verschlüsselte Kommunikation zwischen dem RFID-Tag und dem Lesegerät. IDEC-Tags beinhalten im Vergleich zu gängigen RFID-Tags zusätzliche Sicherheitsmechanismen, die das Risiko eines unbefugten Zugangs verringern.
IDEC RFID-Tags beinhalten einen zusätzlichen Verschlüsselungscode als Authentizitätsprüfbit. So kann das System erkennen, ob es sich um ein echtes IDEC-Tag handelt und das Risiko einer Duplikation erheblich verringern.
Ja. Durch die Verwendung vordefinierter Berechtigungsstufen können RFID-Tags ohne ein Umprogrammieren der Software oder die Verwendung eines Computer ausgegeben werden. Vordefinierte farbcodierte IDEC-Tags erleichtern die Einrichtung und Verwaltung im Alltag.
KW2D ist für den Einbau in eine 22-mm-Standard-Frontplatten-Aussparung bestimmt und ermöglicht die gleichzeitige Montage konventioneller industrieller Kontrollgeräte, wie Drucktasten, Wählschalter und Kontrollleuchten.
Ja. Das KW2D-Lesegerät ist IP65/IP67-zertifiziert und bietet somit Schutz gegen Staub, Wasser und Öl. Außerdem wurde das Gerät für den zuverlässigen Betrieb auf Metallfrontplatten entwickelt, wie sie in industriellen Automatisierungsumgebungen üblich sind.
KW2D unterstützt gängige industrielle Ethernet-Protokolle, einschließlich:
Modbus TCP (Server)
EtherNet/IP (Adapter)
CC-Link IE Field Basic (Slave)
Ja. Das KW2D-Lesegerät kann in die Kontrollsysteme der wichtigsten SPS-Hersteller integriert werden. Typische Integrationen umfassen Plattformen von Beckhoff, IDEC, Mitsubishi, Omron, Rockwell Automation, Siemens und Schneider Electric.
Nein. Das KW2D-Lesegerät kommuniziert direkt mit der SPS unter Verwendung industrieller Standard-Protokolle. Middleware, zusätzliche Gateways oder proprietäre Steuerungen sind dazu nicht erforderlich.
Die Zuweisung von Zugangsebenen zu einzelnen Benutzern kann mithilfe der KW2D-Konfigurationssoftware oder über die SPS oder die Kontrolllogik erfolgen. Dabei können unterschiedlichen Berechtigungsstufen verschiedene RFID-Tags zugewiesen werden, sodass Bediener, Wartungspersonal oder Aufsichtspersonen ausschließlich auf die für ihre Rolle relevanten Funktionen zugreifen können.
Ja. Das Kontrollsystem protokolliert alle RFID-Interaktionen und ermöglicht somit eine Rückverfolgbarkeit des Benutzers und Zeitpunkts des Zugriffs. Dies unterstützt die Fehlerbehebung, Verantwortlichkeit und Prozessoptimierung.